Um den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses zu finanzieren kann man sich eines Immobiliendarlehens bedienen. Jedoch müssen einige Voraussetzungen gegeben sein, um einen solchen Kredit zu erhalten.
So muss der Kreditnehmer in der Regel mindestens 10% der Kreditsumme selbst aufbringen. Bei einer Finanzierungssumme von 300.000,- € entspricht dies beispielsweise 30.000,- €. Des Weiteren muss der Interessent in der Regel über ein unbefristetes und ungekündigtes Arbeitsverhältnis verfügen, da sein Arbeitseinkommen als Absicherung des Kredites für die Immobilienfinanzierung dient. Zudem erweist es sich als vorteilhaft, wenn bei einem Ehepaar beide Partner berufstätig sind, sodass zwei Einnahmequellen vorhanden sind. Des Weiteren fordert ein Kreditgeber in vielen Fällen den Abschluss einer Lebensversicherung, damit der Kredit auch im Todesfall des Kreditnehmers abgesichert ist.
Normalerweise wird der Kredit durch das so genannte Annuitätendarlehen getilgt. Hierbei trägt der Schuldner anfangs vor allem die Zinsen für den Kredit ab. Zum Ende der Begleichung wird hingegen überwiegend der Kredit getilgt. Je nach Zinssatz zahlt der Schuldner etwa das 2,8-fache der eigentlichen Finanzierungssume zurück. Bei einer Finanzierungssume von z.B. 100.000,- € sind dies 280.000,- €. Das Annuitätendarlehen ist im Normalfall nach 30-35 Jahren getilgt. Somit ist der Schuldner Eigentümer der finanzierten Immobilie.
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